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Tag 15: Baden am Rambergstrand – Norwegen

Nach einer langen Autofahrt erreichten wir früh morgens die Lofoten. Am westlichsten Punkt Å i Lofoten schlugen wir noch für ein paar Stunden unsere Zelte auf, bevor wir um 10 Uhr von Traktorgeräuschen unter den außergewöhnlichen Holzkonstruktionen geweckt wurden.

Nach dem Frühstück ging es dann in das kleine nette Fischerdörfchen. Die für die Lofoten typischen roten Häuschen mit den riesigen Bergmassiven im Hintergrund waren auch für uns ein interessantes Fotomotiv. Nebenbei wurde auch für den nächsten Vlog gefilmt, der heute ebenfalls erscheint – VLOG 7.

Obwohl es nachts beim Fahren geregnet und etwas abgekühlt hat, schien an diesem Tag wieder einmal die Sonne bei gefühlten 40 °C. Somit war für uns klar: Wir brauchen eine Abkühlung. Kurzerhand fuhren wir mit dem Auto nach Ramberg an den dortigen Strand. Dieser ist bekannt für seinen quarzweißen Sand. Nach einer kurzen Abkühlung – Wassertemperatur 12 °C – und spannenden Badegäste – Krebse, Quallen – ging es wieder zurück nach Moskenes zur Fähre.

Mit viel Glück erwischten wir die 18 Uhr Fähre um 17:55 und begaben uns auf die vierstündige Überfahrt nach Bodø, wo wir um ca. 22 Uhr ankamen. Dort suchten wir als erstes ein asiatisches Restaurant auf, um den Hunger zu stillen. Weiter ging es dann Richtung Trondheim, jedoch suchten wir gleich einen geeigneten Platz zum Campen, da wir noch einiges vor hatten.

Eine halbe Stunde entfernt von Bodø wurden wir fündig und machten uns gleich ans Werk, da die Image- bzw. Produktvideos für unsere Sponsoren outdoorer und easygoinc. zu erstellen waren. So filmten wir bis zwei Uhr nachts die verschiedenen Zelte und den Camping-Ausbau – bei „Tageslicht“. Somit haben wir seit über einer Woche keine völlige Dunkelheit mehr erlebt …

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Tag 14: Stundenlanges Autofahren … – Norwegen

Am Vormittag wurden wir wieder einmal von der bereits hochstehenden Sonne geweckt. Dieser Tag war definitiv der heißeste, so schwitzten wir bereits beim Frühstück. Anschließend packten wir unsere Zelte von outdoorer zusammen, sortierten den Camping-Ausbau von easygoinc. und fuhren weiter.

Nächster Halt: Tromsø. Die Stadt mit ca. 75 000 Einwohnern ist bekannt für ihr unterirdisches Tunnelsystem sowie der nördlichsten Kathedrale und Universität Europas. Da wir nicht zu viel Zeit verlieren durften, besichtigten wir nur kurz die Eiskathedrale, bevor es weiter Richtung Lofoten ging. 

Nachdem wir uns auf der Landkarte trotz stundenlangem Autofahren nicht vom Fleck bewegten, waren wir gezwungen, die Nacht durchzufahren. So fuhren wir bis fünf Uhr früh zu unserem Ziel, der westlichsten Ortschaft der Lofoten: Å i Lofoten.

Da die stundenlangen Autofahrten relativ wenig Inhalt für die Blogbeiträge bieten, möchten wir einen kurzen Einblick in unser tägliches „Arbeitsleben“ geben: Täglich investieren wir im Durchschnitt um die 12 Mannstunden, um den Blog zu schreiben und veröffentlichen, Fotos für den Blog und Instagram bearbeiten sowie die Vlogs filmen und schneiden bzw. die Aufträge unserer Partner abzuarbeiten.

 

Weiters haben wir hier unser Equipment aufgelistet, mit welchem wir unsere Fotos und Videos machen, bzw. wie sie anschließend bearbeitet werden:

Gefilmt wird hauptsächlich mit

  • Panasonic Lumix GH4 und 
  • Fujifilm X-T2

Dazu verwenden wir zur Stabilisierung eine Glidecam „Devin Graham Signature Series“ und ein Gimbal der Marke Zhiyun Crane.

Fotografiert wird, neben den Filmkameras, mit

  • Sony Alpha a6300,
  • Sony Alpha a6000 und 
  • Fujifilm X-T20

Neben unzähligen Standard-Kit-Objektiven haben wir noch einige Festbrennweiten für diverse Portrait-Aufnahmen sowie Weitwinkelobjektive mit dabei. 

Für diverse Unterwasseraufnahmen, bzw. Actionaufnahmen verwenden wir eine GoPro Hero 4 und 5.

Für die wunderschönen Luftaufnahmen sind zwei Drohnen verantwortlich, einerseits

  • DJI Mavic Air und andererseits
  • DJI Phantom 4

Die Videos werden auf verschiedenen Apple MacBooks mit Adobe Premiere Pro bzw. Adobe After Effects geschnitten, die Fotos mit Adobe Photoshop und Adobe Lightroom bearbeitet.

Wir sind nun auf den Lofoten angekommen und bereits wieder fleißig am Fotografieren und Videos machen – stay tuned!

Tag 13: Auf nach Hause – Norwegen

Nach der Mitternachtssonne blieben wir noch ein paar Stunden am Nordkap, sahen der Sonne beim Aufgehen zu, fotografierten die Weltkugel aus verschiedensten Perspektiven und fuhren auch mit unserem Ford Tourneo Custom bis zur Spitze, um ein paar Fotos zu machen. Anschließend ging es zurück zum Parkplatz, wo wir bei strahlendem Sonnenschein versuchten, ein paar Stunden zu schlafen.

Am Nachmittag stand etwas besonderes für uns am Plan: Wir trafen die Lifetravellerz, die ebenfalls ihre Reise zum Nordkap dokumentieren und tägliche Challenges mit anderen Leuten machen. Glücklicherweise mussten sie an diesem Tag ein Gulasch kochen und an Personen verteilen. Somit war unser Mittagessen auch gesichert – danke dafür!

Nach ein paar lustigen Stunden, in denen wir mehr über das hauptberufliche Leben eines Bloggers erfuhren, hieß es für uns, Abschied vom Nordkap zu nehmen. Die Route führt uns nun in Richtung die/der norwegischen Städte Alta und Tromsö. Nach wenigen Kilometern wurde uns klar, dass wir irgendwie nicht weiterkommen – Tempo 80 oder 60 trotz super ausgebauten Straßen stehen hier an der Tagesordnung.

Spätabends suchten wir wieder einen Schlafplatz nähe der Route, wo wir unsere Zelte von outdoorer aufschlugen und auf dem Camping-Ausbau von easygoinc. kochten. 

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Tag 12: 71° 10’ 21’’ Ziel erreicht – Nordkap, Norwegen

Am Tag zwölf von 24 war es so weit: Wir erreichten unser Ziel, das Nordkap. Nachdem wir auf einer Nebenstraße nähe Honningsvag nachts die Zelter aufschlugen und morgens von einer Tiroler Reisegruppe geweckt worden waren, fuhren wir die letzten Kilometer zum Nordkap. Dort angekommen wurde die Stimmung auf Grund der hohen „Eintrittskosten“ (€ 80,-) getrübt. Aber nur kurz, denn der Ausblick war faszinierend.

Die Sonne strahlte über dem Meer, blitzblauer Himmel und angenehme 15°C – besser hätten wir es nicht erwischen können. Die vielen Touristen verteilten sich auf dem riesigen Gelände und ermöglichten es uns, wunderschöne Aufnahmen zu machen. Das riesige Gebäude namens Nordkapphallen bot neben einem klassischen Souvenirshop, ein Kino, eine Lichtershow und ein Museum.

Anschließend ging es für uns zurück zum Parkplatz, wo wir uns entschieden haben, die Nacht hier zu verbringen. Wieder einmal gab es leckere Schweinskotelett und dazu den Ausblick auf den eigentlich nördlichsten Punkt Europas, der ein paar Kilometer weiter westlich liegt. Die restliche Zeit verbrachten wir in der Sonne liegend. Weiters machten wir für unsere Sponsoren noch einige Fotos und Videos.

Spät abends wurde es am Parkplatz auffällig ruhig, trotz der hunderten geparkten Wohnwägen und Autos. Den Grund dafür sahen wir zu Mitternacht, als wir die Mitternachtssonne bewundern wollten, denn am Nordkap waren auf einmal tausende Leute. Nach dem wunderschönen Naturschauspiel leerte sich der Parkplatz sowie das Nordkap selbst aber ziemlich rasch. Gut für uns um einige Fotos und Videos zu machen. Auffällig war auch, dass sich hier hauptsächlich deutschsprechende Touristen befanden.

Nachdem wir nun unser Ziel erreicht haben, möchten wir uns auch mit diesem Blogbeitrag bei allen UnterstützerInnen bedanken. Danke an unsere Familien und Freunden, den Sponsoren und an alle LeserInnen, die uns dieses Abenteuer zum Nordkap ermöglicht haben. Es ist für uns vier ein einmaliges Erlebnis, wir sehen Orte, die wir so schnell nicht mehr sehen werden und waren am nördlichsten Punkt unseres Kontinentes.

Wir sind nun an unserem Ziel angekommen und werden nun wieder zwölf Tage Richtung Heimat unterwegs sein. Dabei werden wir Norwegen, Schweden, Dänemark und Deutschland durchqueren und wieder viele wunderschöne Landschaften sehen.

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Tag 11: God dag fra Norge – Finnland, Norwegen

Guten Tag aus Norwegen! Wir haben nun das Zielland unserer Reise erreicht. Zuvor wachten wir – noch in Finnland – wieder einmal auf einem Militärgebiet auf – diesmal aber völlig legal. Nachdem der Besuch bei Santa Claus um 2 Uhr morgens unsere letzten Kräfte raubte, suchten wir auf der Route zum Nordkap einen Schlafplatz. Da kam uns eine plötzliche fünffache Verbreiterung einer Straße völlig gelegen. Dabei handelte es sich um eine Landebahn eines Militärflüghafen, der grundsätzlich nicht existiert, aber falls nötig, jederzeit einsetzbar ist.

Diesmal wurden wir nicht von der Sonne geweckt, sondern vom aufziehenden Schlechtwetter. Wie die Prognose voraussagte, soll es tagsüber regnen – so war es auch. Wir packten schnell unsere Isomatten und Schlafsäcke von outdoorer – die sogar auf Asphalt und ohne Zelt ein gemütliches Schlafen ermöglichen – ein und fuhren weiter. Während der Fahrt schüttete es aus Kübeln und kühlte von 30°C und Sonnenschein auf windige, regnerische 15°C ab.

Nach einem Zwischenstopp in Ivalo, einem sehr guten Mittagessen und einem kurzen Einkauf, ging es sofort weiter Richtung Norwegen, wo wir von einer völlig anderen Landschaft und anderen, leider schlechteren, Straßenverhältnissen begrüßt wurden. Erster Zwischenstopp im achten Land unserer Reise war in Lakselv. Auf der Suche nach einem freien, funktionierenden WLAN, wurden wir vor der Touristeninfo fündig und uploadeten dort unseren fünften VLOG (www.roadadventure.at/vlog-5/).

Anschließend genossen wir bis 22 Uhr die sich nicht vom Fleck rührende Abendsonne, bevor wir uns entschieden, schon heute bis zum Nordkap zu fahren. Am Weg dorthin wurden wir von einem Naturschutzgebiet angehalten. Dies war nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern ein Paradies mit Rentieren – hunderten Rentieren. Und lud natürlich zum Drohnenfliegen ein – einfach wunderschön.

Vorbei an Olderfjord suchten wir einen geeigneten Platz für das Abendessen: Tomatensuppe. Die wenigen Stunden Schlaf und die immerscheinende Sonne machte uns mit der Zeit ganz schön zu schaffen. So blieben wir noch ein letztes Mal vor unserem Ziel zum Übernachten stehen, damit wir pünktlich zur Halbzeit, am 12. Tag unserer Reise am Nordkap eintreffen.

drone Kopie

Tag 10: Ho ho ho – Santa Claus Village, Finnland

Wieder einmal wurden wir von der heißen (Mittags-)Sonne am (späten) Vormittag geweckt. Nach einem für finnländische Bauernhöfe klassischem „Hofaschlatz“, packten wir zusammen und machten uns auf den Weg. Zuvor gab es aber für uns noch eine kurze Abkühlung im See und einen Ausflug in die Luft – diesmal aber nicht nur mit der Drohne.

Unser Klettermaxl Roman ließ es sich nicht nehmen, den am Grundstück angrenzenden Sendemasten zu besteigen, um dort das Intro für den fünften VLOG zu machen: www.roadadventure.at/vlog-5/ – In schwindelerregender Höhe, in Summe 68 Meter, saß er mit seiner Kamera und der GoPro um den Ausblick für die Ewigkeit festzuhalten.

Danach fuhren wir los, um die nächste finnische Stadt zu erreichen: Oulu. Die am bottnischen Meerbusen liegende Stadt bot für uns leider keinen geeigneten Platz zu verweilen bzw. zu übernachten. So fuhren wir weiter in einen Nebenort, wo wir gemütlich in einem Waldstück den Griller anwurfen und ein paar Szenen für das Imagevideo über den Camping-Ausbau der Firma easygoinc. drehten. Da diese Gegend für eine Weile wohl die letzte mit Meerzugang war, bei dem auch die Temperaturen zum Aushalten sind, ist, entschieden wir uns, noch ein paar Stunden am Strand zu verbringen.

Durch die nicht eintretende Dunkelheit wurden wir auch nicht müde. Deshalb fuhren wir gleich weiter zu unserem nächsten Stopp: Rovaniemi. Die am Polarkreis liegende Stadt erreichten wir gegen Mitternacht, wo wir noch einige Studenten am Strand eines Flusses antrafen. Nach ein paar Gesprächen ging es weiter in das Santa Claus Village – ein ganzjährig geöffnetes Weihnachtsdorf mit Poststation, Rentieren, Weihnachtslieder usw. Im Hochsommer fast nicht auszuhalten …

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Tag 9: Erste Begegnung mit Mitternachtssonne – Finnland

Nachdem wir nun für längere Zeit das letzte Mal in einem richtigen Bett geschlafen haben, fuhren wir zu Mittag von Helsinki weiter in den Norden. Wiederum bei über 30°C ging es über Lahti nach Kuopio, wo wir einen ersten Zwischenstopp einlegten. Die neuntgrößte Stadt Finnlands liegt mitten auf der finnischen Seenplatte, umgeben von riesigen Seen.

In Kuopio suchten wir uns ein Restaurant, wobei wir gemerkt haben, dass hier hauptsächlich asiatische bzw. neapalesische Restaurants zu finden sind. Direkt am Ufer fanden wir ein kleines, nettes Restaurant: Ravintola Boka (www.facebook.com/RavintolaBoka). Mit Blick auf den See, auf seine vielen kleine Boote und sogar auf ein Wasserflugzeug, nahmen wir Platz und wurden direkt verwundert gefragt, was wir hier machen. Wir erklärten dem Kellner unser Abenteuer zum Nordkap, worauf er sich mit seinen Kollegen absprach. Daraufhin hat er uns mitgeteilt, dass er uns unterstützen möchte und pro Person € 10,- verlangt (billigstes Hauptgericht: € 16,-). Danke an den super netten Service, das leckere Essen und der freundlichen Unterstützung!

Anschließend filmten wir noch einige Szenen für den vierten VLOG (www.roadadventure.at/vlog-4) und genossen die Aussicht auf den riesigen See. Danach ging es weiter Richtung Kiuruvesi zu einen kleinen Bauernhof mit 200 Hektar Grund. Auf diesen wurden wir von zwei Bekannten eingeladen, die zur Zeit ihr Praktikum dort absolvieren. 

Auf der Hinfahrt durften wir erstmals richtige finnische Straßenverhältnisse testen: 10 km lange Schotterstraßen mit Tempo 80. Am Bauernhof angekommen wurden wir herzlichst mit einer Eierspeise begrüßt und ließen den Abend gemütlich bei eins-zwei Getränke ausklingen. Ganz verwundert merkten wir, dass hier die Sonne kaum noch verschwindet, so war es um 2 Uhr in der Früh noch immer, bzw. schon wieder hell.

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Tag 8: Bis(s) zum Morgengrauen – Estland, Finnland

Nach einer zerfleischenden Nacht – erinnere an letzten Blog: Drogenviertel, Ermordungen, … – sind wir ohne gröberen Verletzungen vom Wecker um 3:30 Uhr geweckt worden. Nachdem wir gecheckt haben, ob alles noch dran ist, packten wir unsere Isomatten und Schlafsäcke von outdoorer zusammen und fuhren Richtung Hafen. Nein, Spaß bei Seite: Die Gelsen in Estland waren die lästigsten, die wir jemals erlebt haben.

Nachdem wir zum Hafen gefunden haben, checkten wir ein und fuhren auf eine riesige Fähre, auf der Tausende von Personen und Fahrzeuge Platz haben. Während der zweistündigen Überfahrt nach Helsinki holten wir ein Bisschen Schlaf nach. In Helsinki angekommen, aktivierte sich wieder einmal unser Polizeimagnet. So wurden wir vom finnischen Zoll angehalten, gefragt wieso, warum und wie lange wir in Finnland sind und ob wir diverse alkoholische Getränke mitführen – nein, natürlich nicht. 

Wie erwartet – nein, eigentlich nicht – durften wir ohne einer Durchsuchung des Gepäcks weiterfahren und erkundeten Helsinki. Auf der Suche nach einem „billigen“ Parkplatz wurden wir in der Innenstadt, nähe des Senatsplatz, fündig. Für 30 Minuten € 3,50 erwischten wir glatt ein Schnäppchen. Die erste Station des Tages war der bekannte Dom von Helsinki. Das weiße Wahrzeichen der Stadt befindet sich direkt am Senatsplatz und war von Touristen überrant.

Nachdem Roman und Bernd in den Geschäften eines Einkaufszentrums an jeder Ecke das Wort „SALE“ lasen, mussten sie ihre Kaufsucht befriedigen. Währenddessen fotografierten Jakob und Bernhard unser Fahrzeug, den neuen Ford Tourneo Custom, vor verschiedensten Sehenswürdigkeiten. Anschließend wurden wir von einem Freund in das Hard Rock Cafe Helsinki auf einen leckeren Burger eingeladen – herzigen Dank an Christian Herzig!!!

Am frühen Nachmittag merkten wir, dass wir nicht wirklich ausgeschlafen sind und entschieden uns deshalb, gleich die Nähe der gebuchten Airbnb-Wohnung aufzusuchen. Doch zuvor mussten wir noch unsere Schmutzwäsche waschen, da wir in den nächsten Tag höchstwahrscheinlich nicht die Möglichkeit dazu haben. Anschließend bezogen wir unsere kleine, aber feine Airbnb-Wohnung außerhalb der Stadt. Am Abend gingen wir uns noch im anliegenden See abkühlen, drehten ein paar Runden mit den Longboards von easygoinc. und finalisierten den vierten VLOG: www.roadadventure.at/vlog-4

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Tag 7: Illegales Drohnenfliegen im NATO-Gebiet – Lettland, Estland

Am siebten Tag unserer Reise schliefen wir auf einem Campingplatz nähe der lettischen Stadt Adazi. Nach dem Aufstehen und während dem Frühstück starteten wir nochmals unsere Drohne, da uns eine sehr coole Nebelszenarie geboten wurde. Daraufhin bekamen wir Besuch vom Campingplatzbesitzer, der uns nach der Drohne fragte, ob sie bzw. der Flug registriert ist. Grund dafür war ein Anruf von der angrenzenden Militärstation.

Denn wir bzw. der Campingplatz befanden sich auf militärischen Gebiet, genauer auf dem Gebiet der NATO. Uns wurde gesagt, dass dort 3000 bis 4000 Soldaten aus Deutschland, Frankreich, Kanada und vielen weiteren Ländern stationiert sind. Auf Grund der Nähe zur russischen Grenze, wird dort die Umgebung sehr genau untersucht – besonders in der Früh, wenn viele Soldaten joggen sind, werden Auffäligkeiten sofort gemeldet, so auch das Geräusche unserer Drohne. 

Nachdem uns gesagt wurde, dass wir die Drohne lieber gut verstecken und die Aufnahmen löschen sollen, war auch schon die Polizei am Campingplatz eingetroffen. Jedoch regelte dies dankenswerterweise der Besitzer des Campingplatzes Leiputrija (www.leiputrija.com). Da wir nun frisch und munter waren, starteten wir daraufhin auch gleich unsere Weiterfahrt ins benachbarte Estland. Dort hielten wir in der Stadt Pärnu, direkt an der Ostsee und fanden einen wunderschönen Sandstrand vor. Die auch hier vorherrschenden sehr heißen Temperaturen luden zu einer Abkühlung ein, bevor es weiter nach Tallinn ging.

In der estnischen Hauptstadt Tallinn angekommen, erkundeten wir die Altstadt, den Dom sowie den Rathausplatz. Dies ging alles sehr schnell mit den von easygoinc. zur Verfügung gestellten tollen Longboards, die jede Menge Spaß machen (www.easygoinc.com/boards). 

Nachdem es nun schon finster wurde, machten wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz. Wir läuteten bei verschiedenen Häusern mit großen Gärten an, um dort zu campen, wurden aber immer auf ein Hostel verwiesen. Somit entschieden wir uns diese Nacht erstmal in der freien Wildnis zu schlafen. Wir suchten einen gemütlichen Strand am Rande der Stadt, im Viertel Kopli Liinid. Dort legten wir uns ohne Zelt, nur auf Isomatten und Schlafsack von outdoorer (www.outdoorshop123.com) in die Wiese. Im Nachhinein erfuhren wir von Einheimischen, dass dieses Viertel mittlerweile aufgegeben wurde und früher von der Drogenszene besetzt war – viele Menschen vermisst und ermordet wurden.

Gott sei Dank hielten wir uns dort nur wenige Stunden auf, da wir bereits um 3:30 Uhr in der Früh Richtung Hafen aufbrechen mussten, um die erste Fähre des Tages nach Helsinki zu erwischen.

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Tag 6: Rega, Regau, Riga, … – Littland, ähh Lettland

Am heutigen Abreisetag vom Campingplatz in Marijampole, Litauen, wurden wir leider nicht von der Sonne geweckt. Daraufhin packten wir schnell alles zusammen, frühstückten kurz und fuhren der Sonne nach. Nächster Stopp: Riga, Lettland.

Die lettische Hauptstadt lag rund vier Autostunden von unserem Campingplatz entfernt. Nachdem wir in Riga angekommen sind, packten wir zuerst die Drohne aus, um ein paar Luftaufnahmen vom Fluss Düna und der Stadt zu machen. Anschließend marschierten wir über die Brücke in die Altstadt Rigas. Dabei filmten wir einiges für den neuen VLOG (www.roadadventure.at/vlog-4) und kamen bei der ersten Sehenswürdigkeit an: Dem im Jahre 1334 gebauten Schwarzhäupterhaus.

Bevor wir die restliche Altstadt erkundigten, gingen wir in einem Jazz-Pub bei chilliger Musik essen und tankten neue Energie für die kräftezerrenden Spaziergänge bei über 30°C. Diese Temperaturen haben wir eigentlich nicht erwartet, doch umso mehr freuen wir uns auf den hohen Norden und hoffen, dass die dort herrschenden Waldbrände keine Probleme machen. Nach dem Mittagessen kamen wir zum Freiheitsdenkmal von Lettland und weiters in einen gemütlichen Stadtpark, wo wir eine kleine Rast unter den Bäumen am Fluss einlegten.

Danach suchten wir klimatisierte Räume auf: die Shopping Mall von Riga. Im dortigen H&M fanden wir einige Kleidungsstücke, bevor es zurück Richtung Auto ging. Nun mussten wir uns wieder eine Schlafstätte suchen und wurden in der Stadt Adazi fündig. Umgeben von Militärgebiet liegt dort der gemütliche Campingplatz Leiputrija. Dort angekommen bauten wir die Zelte von outdoorer auf und grillten zur Feier des Tages wieder einmal Putensteaks.

Um den Sonnenuntergang zu betrachten, starteten wir wieder unsere Drohne und machten tolle Aufnahmen, bevor es schließlich dunkel wurde – jedoch nicht ganz, mittlerweile sind wir schon so weit im Norden, dass es nicht mehr ganz dunkel wird.