Tag 8: Bis(s) zum Morgengrauen – Estland, Finnland

Nach einer zerfleischenden Nacht – erinnere an letzten Blog: Drogenviertel, Ermordungen, … – sind wir ohne gröberen Verletzungen vom Wecker um 3:30 Uhr geweckt worden. Nachdem wir gecheckt haben, ob alles noch dran ist, packten wir unsere Isomatten und Schlafsäcke von outdoorer zusammen und fuhren Richtung Hafen. Nein, Spaß bei Seite: Die Gelsen in Estland waren die lästigsten, die wir jemals erlebt haben.

Nachdem wir zum Hafen gefunden haben, checkten wir ein und fuhren auf eine riesige Fähre, auf der Tausende von Personen und Fahrzeuge Platz haben. Während der zweistündigen Überfahrt nach Helsinki holten wir ein Bisschen Schlaf nach. In Helsinki angekommen, aktivierte sich wieder einmal unser Polizeimagnet. So wurden wir vom finnischen Zoll angehalten, gefragt wieso, warum und wie lange wir in Finnland sind und ob wir diverse alkoholische Getränke mitführen – nein, natürlich nicht. 

Wie erwartet – nein, eigentlich nicht – durften wir ohne einer Durchsuchung des Gepäcks weiterfahren und erkundeten Helsinki. Auf der Suche nach einem „billigen“ Parkplatz wurden wir in der Innenstadt, nähe des Senatsplatz, fündig. Für 30 Minuten € 3,50 erwischten wir glatt ein Schnäppchen. Die erste Station des Tages war der bekannte Dom von Helsinki. Das weiße Wahrzeichen der Stadt befindet sich direkt am Senatsplatz und war von Touristen überrant.

Nachdem Roman und Bernd in den Geschäften eines Einkaufszentrums an jeder Ecke das Wort „SALE“ lasen, mussten sie ihre Kaufsucht befriedigen. Währenddessen fotografierten Jakob und Bernhard unser Fahrzeug, den neuen Ford Tourneo Custom, vor verschiedensten Sehenswürdigkeiten. Anschließend wurden wir von einem Freund in das Hard Rock Cafe Helsinki auf einen leckeren Burger eingeladen – herzigen Dank an Christian Herzig!!!

Am frühen Nachmittag merkten wir, dass wir nicht wirklich ausgeschlafen sind und entschieden uns deshalb, gleich die Nähe der gebuchten Airbnb-Wohnung aufzusuchen. Doch zuvor mussten wir noch unsere Schmutzwäsche waschen, da wir in den nächsten Tag höchstwahrscheinlich nicht die Möglichkeit dazu haben. Anschließend bezogen wir unsere kleine, aber feine Airbnb-Wohnung außerhalb der Stadt. Am Abend gingen wir uns noch im anliegenden See abkühlen, drehten ein paar Runden mit den Longboards von easygoinc. und finalisierten den vierten VLOG: www.roadadventure.at/vlog-4

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